Portrait: VIDEOCLUB

Portrait: VIDEOCLUB

So langsam wird es wieder Zeit für ein kleines Band Portrait. Wie es der Zufall so will, bietet sich da eine Band auch ganz besonders an.

Das erste Mal habe ich die fünf Jungs von Videoclub vor knapp zwei Wochen im Rahmen der Nürnberg.pop sehen und hören dürfen. Der aus Hamburg kommende Multikulti Haufen mit deutschen, polnischen und venezolanischen Wurzeln hat bei mir bleibenden Eindruck hinterlassen. Musikalisch bewegt man sich irgendwo mitten im progressiven Rock, genauer gesagt im Math Rock. Die Parallele zu den Foals drängt sich mir unweigerlich auf. Dies liegt vor allem an der komplexen Struktur der Songs und den dissonanten Klängen mit starker Dominanz der Gitarren. Natürlich kommen auch die elektronischen Einflüsse nicht zu kurz.

An Referenzen mangelt es der jungen Band auch nicht. Sie waren bereits zu Gast beim Melt!, Hurricane und Reeperbahn Festival. Außerdem agierte man als Vorband für Größen wie Phoenix, Biffy Clyro und Friska Viljor.

Das Debütalbum HOTEL ist auch schon in Produktion. Dafür hat man sich Tobias Levin ins Boot geholt. Der Herr ist bekannt durch seine Produzententätigkeit für Gisbert zu Knyphausen, Tocotronic und Kante. Bei solchen Referenzen und Kontakten kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen.
Wer die Möglichkeit hat, Videoclub live zu sehen und sich für progressiven Rock begeistern kann, der sollte auf jeden Fall einen Gig der Band besuchen.

Auf Soundcloud findet ihr außerdem einige Hörproben!
DELTA AMACURO by VIDEOCLUB

Für weitere Infos sei euch auch die Website von Videoclub empfohlen.

Von den live Qualitäten könnt ihr euch hier überzeugen:

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