So wars beim Monster Bash 2012 @ Columbiahalle
Es ist immer wieder schön Events in Berlin zu besuchen, besonders wenn einem eine so tolle Crowd wie beim Monster Bash erwartet. Die Punkrock-Hardcore Konzertreihe welche in der Columbia-Halle sowie im Columbia Club stattfand, war ein voller Erfolg.
Bei dem betreten des Geländes kam sofort Festivalstimmung auf. Obwohl die Konzerte Indoor stattfanden, wurde mit 2 Biergärten und einigen Imbiss-Ständen einiges auch im Außenbereich geboten. Da gab es dann ein reichhaltiges Angebot an Vegetarischen und Veganen Gerichten. Doch zwischen all dem Bier und Veggie-Burgern gab es natürlich auch einiges auf die Ohren.
Der Auftritt der Bouncing Souls sollte sich gleich zu Anfang als eines der Highlights herausstellen. Schon während der ersten Songs lag der Frontmann im Publikum und heizte die Menge ordentlich an. Im Columbia-Club haben The Menzigers dann im Anschluss gezeigt wie Punkrock in einem kleinen Club richtig funktioniert. Vollgas und Power von Anfang an. Das Publikum wusste die Auftritte zu schätzen und es herrschte durchgehend eine gute Stimmung.
Deutsch und Amerikanisch gegen das System ging es dann in der Columbiahalle weiter. Mit Dritte Wahl, die gleich mal Rainer Langhans am Keyboard dabei hatten, wurden die Freunde der deutschen Punkmusik bedient. Anti-Flag setzten aber Stimmungstechnisch noch mal einen drauf. Zu den Akkustik-Sessions im Columbia Club war dann leider kein reinkommen mehr möglich. Dementsprechend wenig war dann auch bei ZSK los. Da wäre ein Bühnentausch eventuell besser gewesen.
Hot Water Music sorgten mit einem Mix aus neuen Songs und Klassikern, wie Rusty Chords oder Remedy, für eine unglaubliche Stimmung. Sehr starker Gesang! Typisch amerikanischen Punkrock hatten dann Lagwagon noch zu bieten, bevor es auf den Headliner des Abends zuging. Bei dem Song May 16 haben sicherlich einige an ihre Tony Hawks Pro Skater Zeiten zurück gedacht.
Die Erwartungen an das Konzert von Refused, die ja einige Zeit von der Bildfläche verschwunden waren, sind entsprechend hoch gewesen. Da wurde aber dann auch niemand enttäuscht. Die Band war auf der Bühne einfach eine Macht. Vom Ersten bis zum letzten Song einfach nur pure Eskalation im Publikum. Sound und Gesangstechnisch war die Band auch auf einem sehr hohen Level. Die Songs haben Live einfach noch mal einiges mehr zu bieten gehabt als auf Platte.
Auch wenn man nicht von einem Open Air sprechen kann, so war doch der Monster Bash 2012 ein perfekter Start in die Festival-Saison. Tolle Bands mit starken Live Shows und ein Publikum das wusste wie man feiert und nicht erst beim Headliner auftaut. Auch die Versorgung mit einem breiten Angebot an gesundem Fastfood und der Möglichkeit eine gemütliche Pause in einem der Biergärten einzulegen, spricht für das Event. Da sind wir nächstes Jahr gerne wieder dabei.



