Wiesnwahn – Von einem, der auszog, um Bier zu trinken

Gepostet von am Oktober 10, 2012 in Featured Articles, Jägermeister Wirtshaus Tour, Tobi langweilt euch mit seinem Leben | Keine Kommentare

Wiesnwahn – Von einem, der auszog, um Bier zu trinken

Ich hatte euch gewarnt – Ich würde es wieder tun! Es war nur eine Frage der Zeit. Nun ist es soweit und die überaus interessante, weil so überaus unnütze Rubrik „Tobi langweilt euch mit seinem Leben“ geht in die nächste Runde.

Dieses Mal erwartet euch auch nicht ganz so viel Geschwafel aus dem persönlichen Bereich. Es geht eher um Exzesse, Lederhosen und die Deutsche Bahn. Aber seht selbst und fühlt euch in den folgenden Zeilen gut unterhalten.

Wir schreiben den 05.10.2012. Es ist Freitag, noch dazu ein wunderschöner. Die Sonne lacht und macht den Tag zu einem Musterbeispiel für einen goldenen Oktober. Nachdem mich der Wecker zur gewohnten Zeit aus meinen feuchten Träumen gerissen hatte, brach ich per S-Bahn in Richtung Nürnberg auf. Der „Ernst“ des Studentenlebens sollte mich wieder fest im Griff haben. Denn auch im Praxissemester kommt man um ein paar obligatorische Vorlesungen nicht herum. Aber schon nach den ersten Minuten in der FH offenbarte sich mal wieder: Alles Larifari – Im Bett liegen oder sogar arbeiten und Geld verdienen wäre weitaus sinnvoller gewesen. Also hieß es die kommenden drei Vorlesungen – Zeit totschlagen, berieseln lassen und den iPhone Akku bis ans Limit strapazieren. Immerhin haben einige Kommilitonen und Ich an unserer wichtigsten Tradition festgehalten – dem „Semester-Anfangs-Weizen“ in der Mensa. Denn mit Bier lässt sich auch die sinnloseste Vorlesung mit Anwesenheitspflicht überstehen. Noch dazu, wenn man im Kopf schon längst woanders ist. Dieser Ort war München, Stadt des absolut sinnlosesten, ausschweifendsten, übelriechendsten und gleichzeitig besten Massenbesäufnis in unserem schönen Lande. Die Lederhose war natürlich längst gepackt und ich zählte die Minuten, bis es endlich in Richtung Süden los ging. Zu dritt nahmen wir im sportlichen Mini Platz und rasten die Autobahn hinab in die schöne bayrische Hauptstadt. Nachdem wir dann einmal quer durch die ganze Stadt gegurkt sind (was uns ca. genau so viel Zeit gekostet hatte wie die Strecke von Nürnberg nach München) stand ich endlich vor Markus Haustür (danke an dieser Stelle für den Schlafplatz). Erste Amtshandlung – ein kühles Augustiner trinken. Es gab schließlich seit dem Bier in der Mensa am Mittag keins mehr. Irgendwie hatten wir dann gar keinen richtigen Plan, wo uns der Abend noch hin führen sollte. Also machten wir das, was man im Oktober in München so macht. Man geht aufs Oktoberfest. Zwar noch ohne Tracht aber dafür mit ordentlich Durst. Und prompt offenbarte sich, was man sowieso in den letzten Jahren längst gelernt hatte: Ohne Dirndl bzw. Lederhose gehört man zur Minderheit auf der Wiesn. Oder sollte man sagen: Ohne Dirndl bzw. Lederhose gehört man allgemein zur Minderheit in München?

So jedenfalls der Eindruck wenn man sich in U-Bahn und Fußgängerzonen so umschaut. War uns aber egal, wir wollten ja nur schnell noch ein paar überteuerte Bierchen in Gesellschaft völlig besoffener Italiener zu uns nehmen. Es war schon nach 20 Uhr, also sinnlos in eines der Zelte zu gehen. Dieser Plan war schließlich erst für Samstag angedacht. Aber das Weißbier-Karussell ist auch jederzeit einen Abstecher wert. Hier bekommt man ein leckeres Weißbier, gekühlt vom Fass für lumpige 5€ zzgl. Glaspfand. Inklusive der erheiternden Anwesenheit von duzenden besoffenen Idioten (an dieser Stelle sei mir das Lästern noch erlaubt – dass wird sich erst am nächsten Tag ändern). Gleich noch was: Leckt mich ihr Münchner – Ich werde weiterhin Weizen und nicht Weißbier zu dieser obergärigen Bierspezialität sagen! Denn laut Wikipedia haben beide Wörter den selben etymologischen Ursprung. Was auch immer das bedeuten mag… Danach zogen wir blind durch die Stadt, auf der Suche nach einer ordentlichen Bar oder Kneipe, die nicht völlig überfüllt und noch dazu unserem Geschmack entsprechend war. Gar nicht so einfach, wie sich herausstellen sollte. Noch dazu führte uns Markus, der sich ja bereits in Berlin als absolute Obernull in Sachen Orientierung geoutet hatte (siehe hier). Es zog uns dann schließlich in einen beliebigen Irish Pub, in dem beliebige Musik lief und wir uns mit beliebig vielen Cidern den Rest gaben.

Der Samstag begann dann doppelt unsanft. Markus musste um 8 Uhr auf einem Lehrgang sein. Ich wurde von seinem extrem lauten Wecker gleich mit aus dem Land der Träume gerissen. Kurz darauf klingelte auch noch der DHL Mensch und wollte unbedingt ein Paket zustellen. In meiner Verpeiltheit drückte ich zwar den Türöffner, legte mich dann aber sofort wieder ins Bett. Der arme Kurier irrte daraufhin 5 Minuten durchs Treppenhaus und suchte nach der richtigen Tür (es gab kein Namensschild). Als er dann 30 Sekunden sturmklingelte, öffnete ich notgedrungen doch die Tür und durfte mir quasi anstatt eines „Guten Morgen“ einen schönen Anschiss abholen. So kennen wir die bayrische Freundlichkeit! Nun war ich wach, mein Kopf schmerzte leicht vom Weinkonsum und ich begann den Rest meines Vormittagsprogramms: Gammeln und Nahrung beschaffen. Quasi wie jeden Samstag, nur in einer anderen Stadt. Als Markus dann gegen Mittag wieder zuhause war, öffneten wir uns das erste Augustiner des Tages. Wurde aber auch echt langsam mal Zeit! Nun begann der zünftige Teil des Wochenendes. Ich schlüpfte in Hemd und Lederhose und machte mich fertig für den ultimativen Wiesn Overkill am Samstag Nachmittag. Vorher noch fix ein Schließfach am Bahnhof nehmen und dann sollte es losgehen. Unmissverständlich wurde uns klar – ca. drölftausend andere Menschen hatten den gleichen Plan. Die Suche nach einem freien Schließfach am Bahnhof erwies sich als Glücksspiel, genauso wie einen Platz in der U-Bahn zu bekommen, sich durch die Massen auf der Theresienwiese zu zwängen und erst recht einen Tisch in einem der Zelte zu bekommen. Es war bereits 15 Uhr, die Sonne schien und auf der liebevoll „Kotz- und Fickhügel“ genannten Grünfläche am Rande der Wiesn tummelten sich die ersten Alkoholleichen. Bei deren Anblick fasste ich mir ein Ziel für den Tag: Bitte lieber Gott, lass mich nicht in der Pisse und/oder Kotze anderer Leute schlafen!

Die Chancen noch in ein Zelt zu kommen standen wie gesagt eher schlecht. Also hatten wir uns den Biergarten vor dem Hacker-Pschorr Zelt als Anlaufpunkt ausgesucht. Wir suchten uns einen wenig besuchten Seiteneingang und stellten uns in die relativ kurze Schlange. Schon nach wenigen Minuten tippte uns jemand auf die Schulter. „Wollt ihr gleich rein und nicht länger anstehen? Für nen 10er pro Person seid ihr drin!“ Da zögerten wir natürlich nicht lange und bezahlten unseren Obolus an den Vermittler zwischen Pöbel und Türsteher. Schwups; wir wurden durchgewunken, die Absperrung öffnete sich und wir waren ohne großes Anstehen im Biergarten. Als sich dann auch noch direkt vor unserer Nase die Tür ins Zelt öffnete, grenzte das schon fast an eine Fügung des Himmels. Wir huschten schnell mit hinein und standen im prall gefüllten Hacker Zelt. Dort sprangen alle wie erwartet auf ihren Bierbänken auf und ab und stemmten die Krüge in die Luft. Als wir dann noch einen Sitzplatz am Tisch von ein paar bekannten Gesichtern ergatterten war das Wunder perfekt. Diese ganze Aktion hatte uns gerade einmal 5 Minuten gekostet. Dafür standen andere schon seit mehreren Stunden in der Schlange. Bei so viel göttlichem Beistand konnte ich ernsthaft nicht erwarten, dass der gute Herr da oben im Himmel auch noch meinen Wunsch von vorhin erfüllen würde und mich vor dem Bad in Pisse und Kotze behütet.

Von nun an gab’s eine Maß nach der anderen. Die Stimmung war prächtig und auch wir sprangen auf den Bänken auf und ab. Sehr viel kann man da eigentlich auch gar nicht ausschweifen. Perfekt zusammengefasst würde ich sagen: Saufen mit Musik!

Ein paar Stunden später, ich schätze es muss gegen 20 Uhr gewesen sein, standen dann zwei Freundinnen aus der Thüringer Heimat vor der Tür. Sie kamen natürlich nicht so ohne weiteres ins Zelt wie wir. Also musste ich wohl raus kommen. Aber kein Problem, denn das Weißbier-Karussell hat schließlich für jedermann ein Plätzchen frei. Also ging es dort feucht fröhlich weiter. Wenig später kehrten wir dann aber der Wiesn den Rücken zu. Alles gesehen, was es zu sehen gab, alles geschafft, was wir uns vorgenommen hatten. Nun galt es noch etwas Zeit zu überbrücken, bis die nächste Etappe starten sollte. Punkt zwei auf der To-Do Liste für diesen Abend war die Jägermeister Wirtshaus Tour in der Spezlwirtschaft.

Bevor es dort hin weiter ging, gab es natürlich wieder Bier in einer Bar. Fragt mich nicht wie die hieß, ich war einfach nur noch anwesend und hab meine Pflicht getan. Irgendwie hab ich es dann auch fertig gebracht die Zeche zu prellen (Danke an die Anderen, die mir meinen Rausch finanziert haben). Von nun an war ich allein unterwegs, da scheinbar niemand so Recht Bock auf Jägermeister hatte. Der hätte mir eigentlich auch den Rest gegeben, aber ich musste unbedingt hin, weil ich mich schon so sehr auf Schlachthofbronx gefreut hatte.

Ich war heilfroh, dass ich noch kein iOS6 Update gemacht hatte. Wer weiß, wo mich sonst die grandiose Apple Map hin geführt hätte… Google sei dank fand ich mein Ziel und hab sogar noch ein paar neue Ecken von München gesehen. Komischerweise ist es immer dunkel, wenn ich in dieser Stadt unterwegs bin. Das sollte mir zu denken geben.

Ich erreichte also die Spezlwirtschaft, wurde wie immer sehr nett empfangen und nahm meinen gigantischen Stapel Getränkemarken entgegen. Zu diesem Zeitpunkt hätte jedes weitere alkoholische Getränk das Fass zum überlaufen bringen können. Trotzdem war die erste Amtshandlung natürlich der Gang zur Bar. Ein Bierchen geht schon noch… Aber von nun an wechselte sich jedes Bier mit einem Wasser ab. Ich weiß, das zeugt von Schwäche. Aber ich wollte mich nicht allein auf Gottes Beistand verlassen, sondern mich auch selbst aktiv von Kotze und Pisse fern halten.

Die Location war klein, stickig und warm. Sie lag im zweiten Stock und war nur nach mühsamem Treppenaufstieg zu erreichen. Jedenfalls war der Aufstieg in meinem Zustand mühsam. Man musste ihn ja auch nach jeder Zigarette neu bewältigen. Musikalisch war der Abend durchgehend auf einem sehr hohen Niveau. Diverse Spielarten elektronsicher Musik gaben sich die Klinke in die Hand, bis dann bei Schlachthofbronx alles abgefeuert wurde, was das Partyrepertoire zu bieten hat. Die Luft stand im Raum, die Wassertropfen fielen von der Decke. Ich stand mitten im Gedränge und war schon fast froh, dass mich die anderen Leute so gut stützten. Das sparte die eigene Kraft. Gleich nach dem letzten Track aus der Münchner Bronx stürmte ich nach draußen um frische Luft zu schnappen und meine letzte Etappe einzuläuten.

Ich stolperte zur nächsten S-Bahn Station und fuhr in Richtung Muffathalle zum Starmelt Club – Münchens feinste Indieparty im Monatsrhythmus. Dort sollte ein Geburtstagskind aus unseren Reihen gefeiert und eine flotte Sohle aufs Parkett gelegt werden. So flott sahen meine Bewegungen aber wahrscheinlich nicht mehr aus. Eigentlich war ich schon überrascht, dass ich überhaupt noch rein gekommen bin. Noch dazu in meiner verkeimten Lederhose. Sowas geht eben echt nur in München zur Oktoberfestzeit.

Jedenfalls gab es dann noch 2-3 Bierchen (aber nur kleine…) und sehr viel mehr ist mir auch gar nicht in Erinnerung geblieben.

Der traurige Höhepunkt des Morgens sollte aber erst noch kommen. Ich nahm irgendwann mit 3 Kollegen die S-Bahn zum Bahnhof. Bevor es zum Gleis ging, musste ich ja noch meine Mittags abgegebene Tasche im Schließfach holen. Doch leider hab ich durch diese Aktion alle anderen verloren und war auf mich allein gestellt. Also setzte ich mich in den Zug, wohl gemerkt ohne Ticket, und hoffte einfach mal das Beste. Genau in diesem Augenblick war wohl die Schmerzgrenze erreicht und Gottes Gunst verließ mich. Ich schob mir meine Kopfhörer ins Ohr, schaute noch ein paar Minuten aus dem Fenster und fiel in einen tiefen Schlummer. Dieser wurde dann durch unsanftes Pochen an meinen Oberarm beendet. Völlig benommen öffnete ich die Augen und versuchte mich zu orientieren. Ich war nach wie vor im Zug. Draußen war es taghell und neben mir stand ein sichtlich genervter Kontrolleur. „Ihre Fahrkarte bitte!“ sagte er. „Hab leider keine eigene, bin mit paar Leuten im Bayernticket unterwegs, aber die hab ich in München am Bahnhof verloren.“ Er schaute mich leicht verwirrt an. „Haben sie nun eine Karte oder nicht?“ entgegnete er. „Naja, wie gesagt, ich hab keine aber die anderen“. „Wie heißen die denn bzw. wo sitzen sie?“ bekam ich dann als erneute Frage zu hören. „Keine Ahnung! Wenn ich das wüsste, hätte ich sie ja nicht verloren!!!“ Dann war der Geduldsfaden wohl überstrapaziert und der Schaffner meinte, ich muss ein neues Ticket lösen. Das hätte ich auch wirklich gerne getan. Seine letzte Frage lautete: „Wo sind sie denn eingestiegen und wo wollen sie hin?“. Als ich dann meinte, ich komme aus München und will einfach nur nach Nürnberg, war die Verwirrung perfekt. Nach kurzem Schweigen und einem Aufstöhnen seinerseits, folgte ein Satz, den ich gar nicht so cool fand. „In Nürnberg waren wir vor einer knappen Stunde schon. Dieser Zug fährt zurück nach München, nächster Halt – Ingolstadt. Bitte nehmen sie schnell ihre Tasche und sehen sie zu, dass sie den Zug verlassen!“.
Wie ferngesteuert tat ich was er sagte, scheiterte jedoch an der steinzeitlichen Türverriegelung. Der arme Mann musste mir nun auch noch die Tür öffnen und schmiss mich förmlich aus dem Zug. Da stand ich nun. Irgendwann am Sonntagmorgen. Es war kalt, ich war sichtlich wasted und verschlafen. Die letzten mickrigen Prozente des iPhone Akkus gaben mir immerhin die Hoffnung, dass der Zug zurück nach Nürnberg bereits in 10 Minuten fahren würde. Den nahm ich natürlich auch prompt (konsequenterweise ohne Ticket…) und war 45 Minuten später wieder in Nürnberg. Aber mein Glück war definitiv ausgereizt, denn die nächste S-Bahn nach Bamberg ließ über eine Stunde auf sich warten. Also beschloss ich, wider Willen, doch noch 8€ für ein IC Ticket auszugeben. Das waren die einzigen 8€, die die Deutsche Bahn an diesem Wochenende von mir bekommen hat. Sozusagen aus Rache für die unendlich vielen Verspätungen und Ausfälle der letzten Jahre. In Bamberg angekommen fuhr zum Glück auch direkt ein Bus bis vor die Haustür. Ein letztes Mal durfte ich mich vom Busfahrer anschmunzeln lassen, da er meinen Zustand natürlich direkt erkannte. Kurz darauf stolperte Ich zur Haustür rein, die WG war leer. Das traf sich gut, so konnte ich wenigstens Krach machen wie ich wollte. Selbst wenn jemand da gewesen wäre, wäre das auch egal gewesen, denn es war bereits Mittag. Ich quälte mich aus der Lederhose und fiel komplett zerstört ins Bett.

Danke lieber Gott, dass du mich vor Kotze und Pisse bewahrt hast. Aber es hätte mir schon vorher klar sein müssen, dass du dir dann eben anderweitig deinen Spaß mit mir machst…

…Übrigens bin ich auch das gesamte restliche Wochenende schwarz gefahren. Ich entschuldige mich hiermit bei der MVV.

Tobias: Von seinen Freunden liebevoll Hans genannt, lebt er im beschaulichen Nürnberg. Während er im wahren Leben auf seriös macht und irgendwann mal stinkreicher Ingenieur werden will, tobt er sich in seiner Freizeit gerne aus. Auch sein Musikgeschmack ist vielseitig. House und Techno sind seine Passion. Aber auch Gitarrenmusik von der Insel hat es ihm angetan. Dazwischen liegt irgendwo sein Hang für Synthi-Pop mit ganz viel Pathos. Ihr wollt ihm sagen, wie toll oder scheiße er ist? Dann schreibt einfach an tobias(at)soundbox-blog.de 

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