Tobi und die sonderbare Welt der Festivals – Der Komödie zweiter Teil

Gepostet von am Juli 13, 2013 in Festivals, Tobi langweilt euch mit seinem Leben | Keine Kommentare

Tobi und die sonderbare Welt der Festivals – Der Komödie zweiter Teil

Was bisher geschah, lest ihr in Teil 1 der Geschichte.
Kaum ein Tag verging, an dem sich Knappe Tobi nicht schon auf den nächsten Ausflug in die Welt der Festivals freute. Das Southside konnte er aus strategischen Gründen dieses Jahr leider nicht besuchen. Doch er hatte natürlich einen kühnen Plan, der diesen Verlust locker wieder ausgleichen würde.

 

 

Viel wichtiger als der Trip zum Bodensee war nämlich ein anderes Großereignis. Nur eine Woche später stand das Fusion Festival vor der Tür. In den vergangenen beiden Jahren wurde Tobi in Sachen Fusion vom Pech verfolgt. Immer fiel der Termin auf irgendeine nervige Prüfung. Doch man soll die Feste ja bekanntlich feiern wie sie fallen. Also machte es sich Tobi und eine Hand voll andere Recken/innen in einem urtümlichen Ford Transit bequem und begab sich auf einen langen und beschwerlichen Trip gen Norden.

Die Reise begann um Mitternacht und führte die Gruppe von Nürnberg aus zum alten Militärflugplatz in Lärz. Zuvor galt es ein fast vergessenes Gebiet Deutschlands zu durchqueren. Aus vielen Sagen und Märchen wusste man, dass dort seltsame Menschen leben, deren Bräuche und Riten, aber besonders deren Sprache dem verblendeten Durchschnitts-Bayer gänzlich fremd erscheinen. Die Rede ist natürlich vom Wilden Osten der Republik. Außerdem sind dort bekanntlich die Frauen ein gutes Stück hübscher, die Klöße einfach am besten und die Feiern ausgelassener als sonst irgendwo. Tobi, in dessen Adern das Blut eben jenes Menschenschlags fließt, war für diese Zweck natürlich der perfekte Reiseführer.

Die Fahrt war eher langweiliger Natur. Die Einen philosophierten über alle Sinnlosigkeiten dieser Welt, die Anderen versuchten in weiser Voraussicht in den Genuss von Schlaf zu gelangen. Tobi entschied sich für den Mittelweg. Die Route führte über holprige Autobahnen, vorbei an unzähligen Windrädern, entlang gebrochener Deiche, direkt in das Brandenburger Hinterland. Im Lichte der emporsteigenden Sonne sah diese trostlose Landschaft verblüffend idyllisch aus. In eben jener Lichtstimmung erreichte schließlich der alte Transit sein Ziel.

Als die Reifen die örtliche Landstraße verließen und Kontakt mit dem Gelände des Flugplatzes herstellten, durchfuhr alle Insassen ein wohlig warmes Gefühl. Von nun an sollten sie fünf Tage lang völlig frei und ungezwungen sein. Wie in einer großem Familie stand Nächstenliebe auf dem Plan. In genau dieser Sekunde wurde der Alltag völlig vergessen. Das Leben im Hier und Jetzt, ohne Pflichten und Regeln konnte beginnen.

Der alte Transit schlängelte sich über den bereits prall gefüllten Zeltplatz. Hier und da taumelten ein paare benommene Gestalten durch den Sonnenaufgang. Die meisten jedoch lagen noch schlummernd in ihren Plastikplanen-Behausungen und kuschelten sich an den Baumwollsack. Schon bald fand die Gruppe einen für tauglich befundenen Stellplatz. Nun konnte der Festival-Alltag endgültig beginnen. Es gab ein paar Blechbiere und Zigaretten, die die Stimmung lockerten. Schon bald traf Tobi beim Marsch über das Gelände auf die ersten bekannten Gesichter. Der erste Punkt auf dem Tagesplan war, einmal alle Bühnen zu besuchen, um sich ein Bild von der gesamten Situation zu machen. Die Eindrücke waren bereits überwältigend, obwohl das eigentliche Fest noch gar nicht im Gange war. Denn erst um 18 Uhr sollte es so richtig los gehen. Auf der sogenannten Turmbühne spielten „Karocel“. Die Damen und Herren waren bereits bekannt wie bunte Hunde und konnten mit ihrer Mischung aus Elektronik und Live-Elementen voll und ganz überzeugen. Tobi hatte sich bereits vor Abfahrt mir ein paar anderen Nürnbergern verabredet, die er auch tatsächlich sofort vor der Bühne traf. Mit einer Flasche Sekt zur Begrüßung sollte dies der Beginn eines äußerst ausgelassenen und lustigen Wochenendes werden. Tobi beschloss alsbald sein Zelt ins Camp der anderen zu verlegen. Diese Plastik Behausungen sind schon Wunderwerke der Technik. Innerhalb von wenigen Minuten war der komplette Umzug gemeistert. Neue Nachbarn, neues Glück – Jetzt ging es so richtig los. Eine kleiner Blick auf die Tanzwiese zu „Monkey Maffia“ machte Tobi zum ersten Mal sprachlos. Da steht dieser sympathische Jenaer Bursche auf dieser wunderschön dekorierten Bühne und tausende Menschen tanzen zu seiner Musik. Trotzdem wollte man sich nicht lange aufhalten und sogleich einen musikalischen Kontrast aufsuchen. Dies sollte in Gestalt von „Retrogott“ geschehen. Der macht auch dieses Hip-Hop Zeugs, nur viel besser als diese Bettler in Lumpen bei Rock im Park. Leider hatten zu viele Menschen den Wunsch nach Hip-Hop der alten Schule und so beschloss Tobi dem Gedränge zu entrinnen und sich doch etwas Anderes anzuschauen. Die Wahl fiel auf „Ame“ – bei dem kann man eigentlich nie etwas falsch machen. Außerdem  wollte man ohnehin nicht lange bleiben. Denn ein Gast aus der Schweiz namens „Kalabrese“ samt Orchester spielte auf einer anderen Bühne. Doch erneut fügte sich das Schicksal anders. Ame riss unsere Gruppe völlig in seinen Bann. Von Glückshormonen überschwemmt, drehte sich die Welt nur noch um unsere tapferen Recken. Im nächsten Moment war es auch schon finstere Nacht. Ein weiterer bekannter Herr betrat die Bühne. Unter dem Namen „Scuba“ hatte er in der Vergangenheit von Angelsachsen aus die sogenannte „Haus-Musik“ auch in Deutschland nachhaltig beeinflusst. Was danach geschah bleibt im dichten Nebel. Immerhin liegt das Geschehen zur Zeit der Niederschrift dieser Zeilen schon zwei Wochen zurück… Sicher ist nur, dass sich eine kleine Splittergruppe, unter ihnen auch unser Tobi, gegen 4 Uhr in der Früh auf den Weg in‘s Karl Kutter machten. Diese Bühne ist mit Abstand die schönste und imposanteste der gesamten Fusion. Sie gleicht einer riesigen Spielwiese für Erwachsene, mit Bäumen und Hügeln zum klettern und Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen. Außerdem steht gegenüber der eigentlichen Bühne ein Steuerrad, wie man es von alten Schiffen her kennt. Von dort aus hat man das Geschehen stets im Blick und glaubt, die Tanzenden selbst lenken zu können. Die Musik in den kommenden Stunden kam von „Steffen Bennemann“. Als alter Bekannter war es sozusagen Pflicht, ihm einen Besuch abzustatten und zu seiner Musik zu tanzen. Gekonnt bremste er das Publikum mit verträumten Stücken aus, um es dann im nächsten Moment an die nicht vorhandene Decke zu schießen. Ein paar Stunden später war es schließlich an der Zeit das Schlafgemach aufzusuchen. Die Sonne stand mittlerweile wieder hoch am Himmel, als Tobi glücklich und zufrieden die Augen schloss.

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Doch nicht einmal zwei Stunden später war Schluss mit dem Schlummer. Waffenbruder Alex musste vom zentralen Omnibus Bahnhof abgeholt werden. Nachdem er sein Lager ebenfalls bei Gruppe Nürnberg errichtet hatte, konnte auch für ihn die Reise ins Wunderland beginnen. Ohne große Verschnaufpause machte sich die frisch gestärkte Truppe auf den Weg zu „Troy Pierce“ und „Der Dritte Raum“. Die Füße begannen bereits in den schmutzigen Stoffschuhen vor sich hin zu gammeln, doch an eine Rast war gar nicht zu denken. Blechbiere wurden die gesamte Zeit über so gut es ging gemieden. Dafür gönnte man sich viel Feuerwasser in Verbindung mit fruchtigen Säften. Irgendwann hat sich dann die Gruppe erstmals an diesem Wochenende etwas zerschlagen. Tobi und Alex streiften allein durch die Lande, um sich das bunte Treiben auf diversen anderen Bühnen anzuschauen. Auf der Dubstation blubberte die Musik vor sich hin, während auf dem Trancefloor scheinbar das gesamte Wochenende über ein und dasselbe Lied lief. In den Adern unserer beider Protagonisten floss mittlerweile mehr Feuerwasser als Blut. Dennoch vergaßen sie nicht das vereinbarte Treffen mit dem Rest der Bande. Das sollte bei einem Mann mit angsteinflößendem Name stattfinden. „Lars Wickinger“ wurde er ehrfurchtsvoll genannt. Seine Musik war aber weniger martialisch als angenommen. Dennoch hielt es Alex und Tobi nicht lange dort, denn sie wollten auf die Musik zweier junger Herren aus München feiern. Also machten sie sich wiederum allein auf den Weg zu „Schlachthofbronx“. Vor deren Bühne war einiges los. Vor lauter Drängelei konnte man kaum noch tanzen. Immerhin konnte man auf den müden Beinen auch nicht umfallen, denn die nebenstehenden Menschen stützten die wankenden Gestalten zwangsläufig. Alex beschloss dann einen Schlussstrich zu ziehen und sich in seine Gemächer zu begeben. Tobi hingegen hatte noch ein letztes Tagesziel auf seiner Liste. Nachdem er Teile seiner Gruppe wiedergefunden hatte, sollte wie am Morgen zuvor das Karl Kutter unsicher gemacht werden. Zwei junge Herren und eine Dame aus Hamburg hatten sich angekündigt, um unter dem Name „RSS Disco“ für die Ausschüttung einer riesigen Dosis Glückshormone zu sorgen. Mitten in die tanzende Masse vor der Bühne wollten sich unsere Protagonisten vorerst nicht stürzen. Im verwinkelten Karl Kutter gibt es schließlich genügend andere schöne Plätze um dem entschleunigten Disco-Klängen zu lauschen. Also erklomm man das Podest mit dem Steuerrad und lenkte fortan das Geschehen in der vor sich liegenden Menschenmasse. Die Sonne war bereits wieder aufgegangen. Hin und wieder begann es leicht zu regnen. Aber niemand ließ sich dadurch stören. Alle waren ganz tief in die Musik versunken. Die Bühne war mittlerweile durch viele Tanzende gestürmt worden. Die Stimmung war ausgelassen, bis es dann schließlich auch für Tobi und die Anderen kein Halten mehr gab. Nun ging es mitten rein ins Getümmel. Die Atmosphäre war so magisch, wie es Tobi selten zuvor erlebt hatte. Doch leider haben alle schönen Dinge irgendwann ein Ende. Auch die Ausdauer und Kondition unseres Jünglings hatten ihre Grenzen. Und so beschloss Tobi diesen gelungenen zweiten Tag an dieser Stelle zu beenden, um seinem Körper ein paar Stunden Schlaf zu gönnen.

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Den Samstag ließ man dann ruhig angehen. Nach einer kurzen Einkaufstour im Konsum und der Zusichnahme von Nahrung, bummelten Alex und Tobi über das Gelände. Nach kurzer Zeit blieben sie an der Hangarbühne hängen und lauschten ein paar Liedern von „Kat Frankie“. Danach widmete man sich einer bisher stiefmütterlich behandelten Bühne, dem sogenannten Querfeld. Viel los war dort an diesem Nachmittag nicht gerade, aber die Musik von „Oakin“ war vom Allerfeinsten. Nach kurzer Zeit begann es dann wie aus Eimern zu schütten. Tobi und Alex hatten einen Platz direkt vor der überdachten Bühne ergattert und von einem Moment auf den anderen tummelten sich viele Tanzende um sie herum. Alle waren patsch nass und dennoch war die Laune blendend. Was macht schon so ein bisschen Regen, wenn man ihn doch einfach zum darin tanzen nutzen kann?! Als es dann wieder trockener wurde beschlossen Tobi und Alex weiter zu ziehen. Nach wenigen Metern Fußmarsch blieben sie am Postamt hängen und beschlossen, den zuhause gebliebenen eine kleine Impression aus dem Wunderland zu schicken. Gefühlte zwei Stunden kostete Tobi das Basteln eines Linolschnitts, der als Druckvorlage für eine Postkarte an die holde Maid Lexi dienen sollte. Nach diese kleinen kreativen Pause wechselte Tobi auf seine Gummistiefel, denn der Boden war vom nachmittäglichen Regen aufgeweicht. Die Stiefel wurden dann bei „Monkey Safari“ auf der Tanzwiese eingeweiht. Doch wirklich spannend war deren Musik nicht. Dennoch waren Tausende gekommen um ausgelassen zu feiern. Tobi war mittlerweile von der Erschöpfung gebeutelt und hatte seinen persönlichen Tiefpunkt des Wochenendes erreicht. Daran konnte auch „Audio Werner“ nicht mehr viel ändern. Tapfer hielt unser Recke bis zum Ende des Auftritts durch. Danach wurde der Heimweg angetreten, aber nicht ohne zuvor auf dem Robofield den feuerspeienden Drache zu bestaunen. Es war nun endgültig an der Zeit, eine ausreichende Dosis Schlaf zu ergattern.

Erstmals seit Mittwoch lag Tobi zu einer Zeit in seinem Schlafgemach, an dem es auch tatsächlich dunkel draußen war. Die Erholung tat gut. Voller frisch geschöpfter Kraft konnte nun auch der letzte Tag auf der Fusion angetreten werden. Alex musste leider schon am Nachmittag seine Heimreise antreten und verabschiedete sich wehmütig ins reale Leben. Viel stand ohnehin nicht mehr auf dem Plan, aber dafür sollten noch zwei besondere Highlights auf den Rest der Gruppe warten. Den Anfang machten „Kadebostany“ auf der Seebühne. Ähnlich wie Karocel am Donnerstag hatte sich dieses Künstler Kollektiv den Live Faktor groß auf die Fahne geschrieben. Mit Gitarren und Blasinstrumenten bewaffnet, brachten sie die nun bereits seit vier Tagen feiernden Menschen erneut in Ekstase. Direkt im Anschluss stand bereits ein weiterer Herr in den Startlöchern. „Gerd Janson“ war breites bekannt dafür, wunderschöne House Sets zu spielen. Doch was er an diesem Nachmittag ablieferte, übertraf alle Erwartungen. New Orders „Bizarre Love Triangle“ setzte dem Ganzen dann das Sahnehäubchen auf. Im Anschluss zog man noch etwas über das Gelände, tanzte sich hier und da fest und beschloss schließlich zurück zum Zeltplatz zu gehen. Langsam aber sicher hieß es Abschied nehmen. Das Wochenende neigte sich seinem Ende entgegen. Auf den meisten Bühnen verklang allmählich die Musik. Selbst die „Bachstelzen“, die ihren berühmten und berüchtigten Floor in unmittelbarer Nähe hatten, legten eine Pause ein.

Am Montag Morgen herrschte reger Betrieb. Alle waren in Aufbruchsstimmung. Die Zelte wurde gepackt, der Müll wurde entsorgt. Tobi hatte noch nie zuvor am Tag der Abreise ein so sauberes Festival vorgefunden. Unsere Gruppe musste sich nun schweren Herzens trennen. Nach einem gemeinsam durchtanzten Wochenende fiel der Abschied nicht leicht. Doch der alte Ford Transit scharrte bereits mit den Hufen und stand abfahrtbereit zur Heimreise. Die Reiseroute sah einen kurzen Stop in der Hauptstadt Berlin vor. Es galt einen Begleiter abzusetzen und etwas Nahrung zu sich zu nehmen. Nach vier Tagen der vegetarischen Ernährung, gönnten sich Tobi und die anderen den besten Köfte der Stadt. Ein paar Stunden und einige 100 Kilomater später rollte der Transit über die Nürnberger Stadtgrenze. Nun war man endgültig wieder im normalen Leben angekommen, auch wenn das bisher keiner wirklich wahr haben wollte.

Die Fusion war zu Ende. Die Eindrücke der vergangenen Tage jedoch werden wohl nie wieder aus Tobis Gedächtnis verschwinden. Nach diesem Wochenende hatten sich alle Beteiligten den Ritterschlag verdient. So viele Glücksmomente, so viel gegenseitige Rücksichtnahme und Nächstenliebe findet man sonst nirgendwo. Gleichzeitig gibt es wohl in der gesamten Republik keinen anderen Ort, an dem so viele Menschen ohne jegliche Regeln, komplett friedlich miteinander auskommen. Der Mikrokosmos Fusion zeigt, dass ein Konzept, welches komplett gegenteilig zu allen anderen Festivals ist, genau so gut, wenn nicht sogar noch besser funktionieren kann. Lasst den Menschen ihren Freiraum – sie werden ihn vernünftig zu nutzen wissen!

Tobias: Von seinen Freunden liebevoll Hans genannt, lebt er im beschaulichen Nürnberg. Während er im wahren Leben auf seriös macht und irgendwann mal stinkreicher Ingenieur werden will, tobt er sich in seiner Freizeit gerne aus. Auch sein Musikgeschmack ist vielseitig. House und Techno sind seine Passion. Aber auch Gitarrenmusik von der Insel hat es ihm angetan. Dazwischen liegt irgendwo sein Hang für Synthi-Pop mit ganz viel Pathos. Ihr wollt ihm sagen, wie toll oder scheiße er ist? Dann schreibt einfach an tobias(at)soundbox-blog.de

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