Melt! 2015 – Also, mir geht’s gut!

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Freitag: Erst kam die Sonne und dann das Schimmern im Kopf…

  • Weckerklingeln, Schlurfen, Obstsalat (das sollte der letzte für die nächsten Tage sein)
  • Wir machen alles richtig: Beim Aldi gibt es noch Bananen und Prosecco und wir können uns dank Erstklässlertrick einen Sitzplatz im Saunabus ergattern
  • Erstmal n Fläschchen öffnen und auf die anderen Todesmutigen warten
  • Eine Ingeunerin und eine Geisteswissenschaftlerin bauen im Proseccorausch den Pavillon auf
  • L’aupaire ist zwar wundervoll aber viel zu früh. Auf zu Scuba
  • Jamie XX kann sich seinen Platz in unserem Herzen erhalten. Leider verschwimmt der Abend ab seinem Abgang. In den Armen bei London Grammar, schon zu den Toiletten bei Bonobo
  • Und nu? Immer wieder Disco Stage. Disco Disco!
  • Hudson Mohawke und Modeselektor nehmen wir noch mit. 24 Stunden wach. Ach Job, es ist so schade

Samstag: Hagel-Crushed-Ice und Mozart

  • Nach Hitze, Regen, Sturm und Hagel (und dem Rauschen des Eiskaffees im Ohr) machen wir uns auf zu David August, volle Highlight-Kanone. Als Laie darf man auch mal sagen: Das sieht alles total einfach aus, was der Bub da macht
  • Wanda bestaunen die anderen. Sollen ja auch ganz gut sein
  • Frühzeitig los, trotzdem keine Chance ins hotte Zelt zu AnnenMayKantereit zu kommen. Die rauchige Stimme ist von außen einfach nicht das Wahre
  • Dann eben ne Runde schlaflose Beachparty
  • Noch früher am Intro-Zelt. Ich könnte mir niemals verzeihen wegen Trödelei die Helden meiner Jugend und After-Jugend zu verpassen. Absolute Giganten. Wie immer. Hi Freaks! Wir knutschen bis wir müde sind drüben auf dem Hügel
  • Die Glücksgefühle übermannen uns, wir torkeln an Giorgio Moroder vorbei, mal kurz in den VIP-Bereich um unserem Discostar Max Grieb Hallo zu sagen. Der bringt uns an der Kloschlange zum Schunkeln und Schwofen. Der hat’s echt drauf, Junge
  • Back to the Main Stage. Ist das sein Ernst? Is er das? Neeeee… Doch. Giorgio Moroder hat jetzt bei Bayern 3 angeheuert. Schade eigentlich
  • Auch Kylie schaffen wir nicht bis zum Schluss. Stattdessen mal fix auf die Disco-Stage, Pet Shop Boys gehen immer
  • Bei Von Spar enttäuscht die kleine Meute von Publikum. Adas Stimme macht uns noch weicher als wir eh schon sind
  • Jon Hopkins liefert ab, der Rest ballert, ansonsten wird uns der Abend einfach viel zu hart. Wir klappern alle Bühnen ab und beschließen abzuzischen um uns unsere weichen Knie zu erhalten

Sonntag: Erlend Øye zaubert einen Regenbogen und eine zweite Portion Käsespätzle

  • Regencapes drüber und los geht’s. Wir sind zwar aus Zucker, schmelzen aber nicht dahin
  • Warum lassen sie Elend Øye & The Rainbows im Zelt spielen? Versteh ich nicht. Der Name schreit doch schon nach Sonnenschein. Egal. Neben dem Zelt lässt sichs auch tanzen und Schabernack treiben. Tolle Sache. Sonne im Herzen, Regen auf dem Kopf
  • Soul Clap greifen das Thema auf und spielen mit ihrem funkigen Set die Sonne herbei
  • Zwischendrin nochmal in den Sand zu Massimiliano Pagliara, der vielleicht schönste Moment des ganzen Wochenendes für den ein oder anderen von uns
  • Die nächste Zeit leider viel unter dem Intro-Dach, weil wir weder die alten Herren von Element of Crime noch die zarte Stimme von Aurora (ja, das Vodafone-Lied) verpassen wollen
  • Ich muss dann auch schon los, Nina kann heute nich, da muss das Double ran. Howling spielen viel zu kurz. Alt-J wie immer
  • Zum Schluss ein peinliches Bekenntnis: Zu dritt übriggeblieben schauen wir uns tief in die Augen: Ich würde schon mal kurz zu Alle Farben gucken. Man ist sich einig. Vorsichtig tasten wir uns voran, sind erstaunt ob der vielen Menschen auf der Gemini Stage. Eigentlich ist es garnicht so schlimm. Bis uns Supergirl vertreibt und wir hundemüde zum Zeltplatz torkeln

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