schubsen… und die Liebe zu Bademänteln

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Letzten Samstag durften wir Robbie von schubsen treffen. Eigentlich wollten wir ein Interview führen. Stattdessen aßen wir Gemüsebörek, tranken Pfeffi aus dem Flachmann und landeten auf einer Karaokeparty, auf der wir ausgelassen mit wundervollen Travestie-Girls Schlager trällerten und Wein verschütteten. Ein Punk-Abend paar excellence. Und das in München.

Unsere Fragen hat Robbie trotzdem beantwortet:

 Ihr kommt ja aus verschiedenen Bands. Wer genau ist eigentlich „schubsen“ und wie sieht die Aufgabenverteilung aus?

Hinter schubsen stehen vier unterschiedliche Typen, die vorher in verschiedenen Bands, teils miteinander gespielt haben und seit Herbst 2014 zusammen Musik machen. Tornado hämmert hinterm Schlagzeug, Friedo agiert an der Gitarre, Habery massiert den Bass und ich nöle am Mikrofon. Ansonsten kümmern sich alle um alles.

Punk in Franken – ist man da nicht allein auf den eigenen Konzerten?

Bisher waren unsere Konzerte in Franken sehr gut besucht, was auch daran lag, dass wir auf Indoor-Festivals mit tollen anderen Bands gespielt haben. Punk in Franken, klingt nach einer Reportage auf Vox. Punk ist ein großer Begriff, den wohl jeder für sich anders definiert. Klar haben wir ein paar Punkeinflüsse in unsere Musik, aber auch viele andere. Wir hören viel unterschiedliche Musik, die dann direkten oder indirekten Einfluss auf unseren Sound hat.  So gehen wir auch auf viele unterschiedliche Konzerte.

Ihr habt bereits 1996 das Seepferdchen gewonnen. Zehrt ihr immer noch von dieser wichtigen Auszeichnung?

Das war definitiv wichtig für uns, dass wir im gefährlichen Haifischbecken Musikbusiness nicht untergehen.

Die Turbostaat-Tour ist fast in ganz Deutschland ausverkauft, außer in München. Liegt das an der Vorband?

Sicherlich liegt das nicht an uns. Ich denke, das liegt auch nicht an Turbostaat, sondern wohl an der Musikrichtung. Andere Städte im Süden, wie Stuttgart sind auch nicht ausverkauft. Vor einigen Jahren hatten es auch schon Punkrockbands wie Muff Potter im Süden schwerer, im Norden oder Westen spielten sie vor 1.000 Leuten und im Süden eben vor 200. Voran das liegt? Kein Ahnung, aber das ist uns auf jeden Fall egal, wir freuen uns auf das Konzert am 27. März im Strom und wollen die Leute begeistern, die da sind.

Wie geht’s weiter? Wann kommt das Album?

Wir spielen erstmal Ende März/Anfang April eine kleine Tour durch den Süden, dann werden wir Gespräche mit verschiedenen Labels intensivieren, mit dem Wunsch im Herbst unser Album rauszubringen.

 

Soundbox Psychotest

Bier oder Wein?

Für mich gern ein Glas Wein. Meine Jungs aus der Band würden sich wohl für Bier entscheiden.

Bademantel oder Jogginghose?

Nicht nur seit Jeff Bridges als Dude in „The Big Lebowski“ im Supermarkt mit Bademantel unterwegs war, sollte dieser salonfähiger werden. Ich habe erst letztes Wochenende auf einer wilden Karaoke Party in München einen Typ in einem roten Bademantel mit Melone auf dem Kopf gesehen. Sehr stillsicher.

Andy Borg oder Florian Silbereisen?

„Adios Amor“, wenn dann Andy Borg.

Zug oder Bus?

iLiKETRAiNS ( Post-Rock Band aus Leeds)

Diktatur oder Demokratie?

Demo!

Pfeffi oder Jägermeister?

Pfeffi für den guten Atem.

Popper oder Punker?

Weder noch.

Mann oder Maus?

Mann und Maus! (Erzählband von Jörg Fauser)

Mailand oder Madrid?

Hauptsache Spanien.

Wenn ihr im Norden der Republik wohnt, habt ihr wahrscheinlich sowieso schon Karten. Kommt ihr aus dem Süden, solltet ihr folgende Termine auf jeden Fall vormerken. Kommt ihr mit Bademantel bekleidet und einer Flasche Wein in der Hand, gibt’s bestimmt auch „Like a Virgin“ nur für euch geträllert:

26/03 WIEN/ Rhiz

27/03 MÜNCHEN/ Strom

30/03 ERFURT/ Frau Korte

31/03 FRANKFURT/ Ponyhof

01/04 LANDAU/ Fatal

02/04 FREIBURG/ Slow Club

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