So wars beim: FLY BerMuDa Festival
Das Fly BerMuDa Festival liegt nun bereits einige Tage hinter uns! Welche Eindrücke gemacht wurden ist in folgender Review zu lesen.
Los gings mit kurzer Fahrt zum Columbiadamm. Das Gelände war schnell gefunden und machte auf den ersten Blick einen gigantischen Eindruck. Das Event verteilte sich auf 3 große Hallen. Im Hangar 1 und 2 befanden sich die Musikstages und eine dritte Halle diente als Chill Out Area, Garderobe und Sponsorpunkt.
Den Anfang für mich machte Marco Resmann. Schönes Techno Set, allerdings schon fast ein wenig zu hart für die frühe Stunde.
Im Anschluss gab es dann noch Koletzki & Fran, Tiefschwarz und dOP. Besonders der Auftritt von dOP hat bleibenden Eindruck hinterlassen. Abgefahrene Show und ein Frontman der seinesgleichen Sucht. Wie immer ist der Wodka in Strömen geflossen. In der ersten Reihe stehen, hat durchaus seine Vorzüge. Die Jungs waren diesmal auch mit Gitaristen und Schlagzeuger am Start.
Lexy & KPaul haben wieder gut Stimmung gemacht, allerdings musikalisch nichts Besonderes, was die beiden präsentierten. Zum Ende hin hat noch Marteria die Bühne geentert und einige Songs mit den Jungs zusammen performt. Kam sehr gut an im Publikum. Prolliger Sound für Prollige Gäste!
Danach war dann James Holden an der Reihe. Absolut unpassender Übergang von Lexy & Kpaul zuvor. Musikalisch für mich der stärkste Act.
Sehr positiv zu erwähnen war die Visualisierung auf den Stages. Da sah einfach alles top aus und war ein Augenschmaus. Habe bisher noch keine so gute Lightshow erlebt! Dickes Lob an die Pfandfinderei!
Soundtechnisch wäre etwas weniger vielleicht mehr gewesen. Ohne Gehörschutz fast nicht zu ertragen. Diesen gab es aber vor ort umsonst.
Das Publikum bestand zum größten Teil aus Partytouristen und wenigen Berlinern.
Für mich ein großer Negativpunkt war das Getränkesystem. Man hatte nicht die Möglichkeit Bier, Long- oder Softdrinks mit Bargeld zu bezahlen sondern musste zuerst eine Getränkekarte für 10 € erwerben. Die hatte dann auch den Wert 10 €. Sehr umständliches System.
Meinen persönlichen Geschmack hat das Fly BerMuDa eher weniger getroffen. Das liegt aber auch einfach daran, dass ich mit Großraumdisco nicht viel anfangen kann und einen intimeren Rahmen bevorzuge. Nichts desto trotz war das Line up sehr fein und alles was ich gehört habe hat Spaß gemacht. Besonders das Set von James Holden und der Auftritt von dOP waren sehr stark. Auch die Visualisierung und was aus den einfachen Hallen mit Lichttechnik rausgeholt wurde war atemberaubend.
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