Playlist – Melt! 2013

Playlist – Melt! 2013

Wir freuen uns schon wieder wie die Schnitzel, denn nächste Woche ist es wieder soweit. Vor traumhafter Kulisse wird uns das Melt! Festival ein Mal mehr tief in seinen Bann ziehen. Wir werden unsere Helden der Musikszene feiern, zu Housigen Beats tanzen, bei zauberhaften Gitarren auf und ab springen und auf gebrochenen Beats durch die Gegend stolpern. Einen Vorgeschmack bietet die aktuelle Playlist.

 

 

 

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So war das Melt! Festival 2012

So war das Melt! Festival 2012

Wie jedes Jahr hat das Melt! Festival eine große Anzahl feierwütiger Leute aus ganz Europa nach Ferropolis gelockt. Wir waren dabei und sind nicht enttäuscht worden. Die Location verliert selbst nach mehrmaligen Besuch nicht ihren Reiz und das internationale Publikum sorgt für eine gelungene Atmosphäre! 

So abwechslungsreich wie sich das Wetter dieses Jahr gezeigt hat, war auch das Line up mal wieder. Die 7 Stages waren durchweg gut besetzt und so ziemlich alle Spielarten der elektronischen Musik waren geboten. Aufgelockert wurde das Programm wie immer mit feinen Gitarren Tunes und Popsternchen. So bot sich bereits Freitag ein schönes Schauspiel als sich ein Großteil des Publikums kostümiert am Big Wheel einfand, um den alljährlichen Eröffnungsact Marcus Kavka gebührend zu feiern. Die Bühne, die sich dieses Jahr erstmalig nicht unter sondern neben dem Bagger befand, war das ganze Wochenende immer einen Besuch wert. Denn stimmungstechnisch wurde hier einiges geboten. Egal ob David August da mit seinem Hit Moving Day oder Steffi mit waschechten Berghain Techno die Menge in Ekstase versetzte.

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Melt! Festival 2012

Melt! Festival 2012

Schon lange sind wir große Fans der wunderbaren Kulisse Ferropolis und dem ausgezeichnetem Booking des Melt! Teams. Deshalb gibts auch dieses Jahr eine uneingeschränkte Empfehlung für eine der tollsten Veranstaltungen des Jahres. 

 

Vom 13.-15. Juli wird es wieder mehr als 72h durchgehen aller feinste Musik in Gräfenhainichen auf die Ohren geben. Das Melt! Festival steht mit seiner 15. Ausgabe in den Startlöchern und macht allen Freunden der Indie- und Elektronischen Musik den Mund wässrig. Neben den New Yorkern The Rapture, werden Bands wie Caribou, Bloc Party, Gossip und Two Door Cinema Club das Festival bespielen. Im elektronischen Bereich sind Justice, Modeselektor, Benga und Laurent Garnier für Live Performances zuständig. Aber auch die Gesichter hinter den Plattentellern können sich wieder sehen lassen. Genregrößen wie Ellen Allien, Dixon und Richie Hawtin sorgen auf dem Big Wheel und Sleepless Floor für die richtige Beschallung. Das tolle Publikum und die wunderbare Atmosphäre zwischen den riesigen Schaufelradbaggern, tun ihr übriges für ein wunderbares Festivalerlebniss. Das Festival polarisiert wie eh und je und ist demzufolge bereits restlos ausverkauft! Wer sich eines der begehrten Tickets sichern konnte, darf sich jetzt auf ein ausschweifendes Wochenende in Ferropolis freuen. Der Veranstalter legt bereits seit einigen Jahren viel Wert auf ein umweltfreundliches Anreisekonzept rund um das Festival. Somit ist es möglich die Reise zum Event per Hotel-Train oder mit dem Fahrrad anzutreten. Und für alle Leute die garnicht früh genug aus dem Alltag rauskommen können, gibt es Donnerstag bereits eine Pre-Party im Introzelt. Hier wird es neben einem Mike Skinner Dj-Set auch live Auftritte von Reptile Youth und WhoMadeWho geben.

Tickets für die Pre-Party gibts hier!

Timetable für Freitag, Samstag und Sonntag!

Das Gesamte Line up im Überblick:

Adam Beyer 
Agoria 
AraabMuzik 
Aroma Pitch 
Benga live
Bloc Party 
Blood Red Shoes 
BNR Special 
Boy 
Brandt Brauer Frick 
Brodinski 
Buraka Som Sistema 
Caribou 
Casper 
Chairlift 
Citizens! 
Claude VonStroke 
Dave Clarke 
David August 
Destroyer 
Dillon 
Dixon 
Djedjotronic 
Douglas Greed 
Elektro Guzzi 
Ellen Allien 
Floating Points 
Flux Pavilion 
Freedom Or Death 
Freude am Tanzen Special @ Sleepless Floor 
Frittenbude 
Gesaffelstein live
Gossip 
Groove presents @ Sleepless Floor 
Her Voice Over Boys 
Hudson Mohawke 
Hufschlag&Braun live
I Heart Sharks 
Icona Pop 
Jacques Lu Cont 
Jessie Ware 
Joel Mull 
John Talabot live & DJ Set
Josh Wink 
Justice 
KMPFSPRT 
Knife Party 
Lana Del Rey 
Laurent Garnier pres. L.B.S. 
Lazer Sword 
Little Boots 
M83 
Magda 
Man Without Country 
Markus Kavka 
Matador live
Mathew Jonson live
Mathias Kaden 
Matias Aguayo 
Maya Jane Coles 
Modeselektor pres. Melt!Selektor 
Monkey Maffia 
Motor City Drum Ensemble 
Mouse On Mars 
Nero 
Niki & The Dove 
Nina Kraviz DJ Set
Oliver Koletzki 
Oskar Offermann & Edward 
Pachanga Boys (Superpitcher + Rebolledo) 
PeterLicht 
Plan B 
Pollyester 
Richie Hawtin 
Riton 
Roosevelt 
Rufus Wainwright and his Band 
Rustie 
Schlachthofbronx 
SebastiAn live
Sebo K 
Seth Troxler 
Shadow Dancer live
Shed 
Squarepusher 
Steffi Ostgut Ton
Strip Steve 
Surkin 
Switch 
Tale Of Us 
The Bloody Beetroots DJ Set
The Cast Of Cheers 
The Gaslamp Killer 
The Jezabels 
The Rapture 
The Raveonettes 
The War On Drugs 
The Whitest Boy Alive 
Thees Uhlmann 
Tobias Thomas 
Tobias. live Ostgut Ton
Todd Terje 
Total Confusion Special 
Twin Shadow 
Two Door Cinema Club 
Vondelpark 
Willy Moon 
Yeasayer 
Zedd 
Zola Jesus 


 

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Melt! Festival 2011 Free Love and Alarm

Melt! Festival 2011 Free Love and Alarm

Das Melt! Festival liegt hinter uns und was soll man sagen? Es gibt fast keine Kritik. Wie auch in den Vorjahren wurde hier ein Event geboten, das seines Gleichen sucht. Angefangen bei der tollen Atmosphäre die mir bis her kein anderes Festival vermittelt hat, bis hin zu den starken Auftritten der vielen Künstler.

 

Donnerstag

Wir gehörten Donnerstag 12 Uhr zu den ersten die den Campingplatz enterten. Schnell war ein Platz gefunden und Freundschaft mit den Nachbarn geschlossen. Hier hat man schon gemerkt, die Besucher des Festivals sind alle auf einer Wellenlänge was Freundlichkeit und Kameradschaft angeht. Keine Aggressivität oder Zerstörungswut wie auf vielen anderen Festivals. Nachdem auch der Rest der Truppe im Laufe des Nachmittags zu uns gestoßen ist, wurde das Campinggelände genauer unter die Lupe genommen. Hier und da waren kleine Partystages aufgebaut wo man schon am Nachmittag das Tanzbein schwingen konnte. Besonders toll das schon hier die Musik auf einem sehr hohen Niveau war. Am Abend besuchten wir die Intro-Pre-Party. Super Show von Mediengruppe Telekommander und eine extravagante Eskalation bei Egotronic. Frittenbude haben wir dann nicht mehr angeschaut. Durfte dann auch noch das gesamte Campinggelände bei Nacht erkunden und Bekanntschaft mit den Sanitätern machen. So hatte man wenigstens alles mal gesehen…

Neben einigen Drinks und einem weiteren male auf dem Zeltplatz umherirren, hatte der Donnerstag nichts weiter zu bieten. Kleiner Kritikpunkt an dieser Stelle: Eine Kennzeichnung der Campingflächen wäre für betrunkene Leute ohne Orientierungssinn von Vorteil. Da verliert man dann auch nicht seine Schuhe…

 

Freitag

Gut ausgeruht und katerfrei ging es gegen 10Uhr aus dem Bett. Wetter war eher kühl und windig was vorerst die Stimmung etwas trübte. Doch nach einigen leckeren Bechern Apfelsaft und Gemeinschaftlichen spielen wie English Scharade, war die Stimmung wieder auf dem Höhepunkt.

 

Is Tropical

Das Konzert hat sehr laut begonnen. Sound hat sich aber gebessert. Der Drummer der Band ist ein totales Tier. Sehr fetter Sound und die Band ist gar nicht so Indie, wie Sie auf Platte klingt.

The Naked and Famous

Habe die Band bereits vor einigen Wochen bei Rock im Park gesehen. Da waren Sie gut aber bei weitem nicht so überragend wie auf dem Melt! Festival. Grandiose Stimmung im Publikum und sehr druckvoller Sound. Die Band hatte sichtlich Spaß. Dieser Auftritt gehörte Eindeutig zu den Highlights des Festivals.

FM Belfast

Wie nicht anders zu erwarten ist es bei FM Belfast derbe Eskaliert. Die Band hat auf der Bühne eine Menge Energie freigesetzt. Man hatte allerdings das Gefühl, das hier Instrumental ein wenig zu viel präsentiert wurde für die wenigen Instrumente, die auf der Bühne zu sehen waren. Die Frontleute der Band haben das allerdings durch ständiges animieren und anheizen des Publikums wieder wettgemacht.

Robyn

Der Auftritt von Robyn ist nur schwer Einzuschätzen. Einerseits war die Stimmung wieder mal Top und der Sound stark aber man hatte das Gefühl, das hier einiges Playback war. Die Show war allerdings sehr nett und die Dancingmoves der Schwedin sehr schön anzusehen.

Noze

And nooowww….

Leider mit 20 Minuten Verspätung angefangen, da es technische Probleme gab zu Anfang. Die Franzosen haben ihre Songs diesmal mit Band präsentiert. Es wurden wieder viele Titel vom aktuellen Album gespielt aber auch der ein oder andere Klassiker war in der Setlist. Musikalisch war das eine wunderbare Sache. Leider war die Stimmung im Publikum weniger euphorisch. Lag allerdings auch an der Playtime. Auf einer anderen Stage zwischen weniger harten Electroacts wären Noze besser aufgehoben gewesen. Für mich trotzdem einer der besten Auftritte des Festivals. Man kann nur hoffen das Nicolas Sfintescu noch einige Jahre unter den Lebenden weilt bei dem Alkohol- und Zigarettenkonsum.

Carl Craig vs. Radioslave

Sehr schönes Technoset von den beiden. Gehören nicht umsonst zu den Größten aus ihrem Genre und das hat man auch gehört.

Boys Noize

Ganz große Überraschung für mich! Der hat die Mainstage extrem gerockt. Total ausgelassene Stimmung und Musik die einfach nur auf die Fresse geht. Kann eigentlich mit so extrem harten synthetischen Elektro nicht viel anfangen aber das war ein super Auftritt. Einfach mal die Scheuklappen abnehmen und mit den Leuten Feiern war da angesagt. Der Sonnenaufgang hat dann für einen fast perfekten Festivalmoment sein übriges getan.

 

Samstag

Gegen 7 Uhr im Zelt gewesen und etwa 3 Stunden geschlafen. Das Wetter am Samstag war überragend und deswegen kurzerhand das Schlafquartier nach draußen verlegt. Zum Mittag gab es dann wieder leckeres vom Gaskocher und Grill. Ganz Festival like eben. Der Nachmittägliche Besuch auf dem Sleepless Floor war einer der Höhepunkte des Tages bevor es am Abend wieder aufs Festivalgelände ging.

 

Redshape

Das einstündige live Set war zu Anfang noch etwas träge, hat aber zum Ende hin gut Fahrt aufgenommen. Die Subbass bei einigen der Tracks hat uns das Bier regelrecht in den Rachen gedrückt. Guter Auftritt!

Ame

Hier wurde dem Big Wheel wieder alle Ehre gemacht. Krasse Leute! Krasse Stimmung! Krasse Musik! Eines der Highlights!

The Streets

Der vorerst letzte Deutschland Auftritt fand also nun beim Melt! Festival statt. Kannte leider nur 2 Lieder aus der Setlist. War aber nichts desto trotz schwer begeistert. Mike Skinner ist die totale Frontsau und bezieht das Publikum einfach super mit ein. Sehr schade, dass es die Band nun nicht mehr gibt. Das war jedenfalls ein würdiger letzter Auftritt.

DJ Koze

Für mich das beste und abwechslungsreichste Set was ich auf dem Festival gehört habe. Wunderbarer Mix aus typischen Koze Tracks und feinen Klassikern. Hier auch wieder ein Magic Festival Moment als er Sinner In Me spielte.

M.A.N.D.Y.

Guter Mix mit feinen Dub Step Einflüssen. Da hab ich was ganz anderes erwartet und wurde wieder mit einem sehr starken Set überrascht.

Total Confusion

Guter Abschluss am Sonntag Morgen. Fetter Sound der genau die richtige Balance zwischen chilligkeit und dancebarkeit hatte. Hier auch wieder ein Lob an das Melt! Booking für eine solch tolle Compilation. Sowas ist einzigartig und wertet jedes Line up auf!

 

Sonntag

Der letzte Tag war dann leider schon wieder viel zu schnell angebrochen. Man hatte sich langsam an diese Lebensbedingungen gewöhnt und sich mit dem Müll im Camp angefreundet. Auch Sonntag stand wieder ein Besuch auf dem Sleepless Floor an und dieser war sogar noch mal einen Tick besser als am Vortag. War schön Bekannte Gesichter aus der Heimat zu treffen.

 

Bag Raiders

Böse Zungen behaupten ja, dass hier auch nicht alles Live war. Kann ich nur schwer Einschätzen. Mir hat es jedenfalls gut gefallen. Und mit Snake Charmer wurde auch einer der Songs gespielt auf die ich mich am meisten gefreut habe.

Ben Klock

Strömender Regen und harter Berghain Techno. Da ging es feucht zu! Cooler Sound wenn auch für meinen Geschmack etwas zu eintönig.

Frittenbude

Eigentlich sollte ja Plan B auf der Mainstage spielen. Dann war es allerdings Frittenbude. Habe nur die letzten 3 Songs miterlebt. Das war aber legendär! Die gesamte Crowd so heftig am eskalieren und das alles bei strömenden Regen. Dann gab es auch noch eine Wall of Love. Hätte nicht erwartet das mich diese Band noch mal so mitreisen kann. Das Publikum war aber auch einfach der Wahnsinn.

White Lies

Vor einigen Wochen auch schon gesehen und diesmal sogar noch besser gefallen. Wieder eine Band wo ich nur einen einzigen Song kenne und trotzdem war es total mitreisend. Die Unglaublich Stimme des Sängers und der druckvolle Sound haben mich wieder schwer beeindruckt. Da war es dann auch fast schon ein bisschen romantisch aber auch nur fast…

Chase & Status

Einer der Acts den ich eigentlich nicht einmal auf den Plan hatte. War dann mit das beste was ich seit langen gehört habe. Die Mischung aus Dub Step, Breakbeat und Drum´n´Bass hat die Leute total in Ekstase gebracht.

Richie Hawtin

Der typische Hawtin Sound. Nicht schlecht aber auch nichts Besonders. Da fehlt leider ein wenig die Abwechslung in den Sets. Positiv zu erwähnen ist allerdings das der Sound besonders druckvoll war. Vermute mal das da vertraglich geregelt war das der Richie am lautesten machen darf ;-)

 

Sleepless Floor

Der Sleepless Floor, vor dem Eingang zum eigentlichen Festivalgelände, ist und bleibt die beste Stage des Melt! Festivals. Hier muss man Nachmittag einfach unbedingt vorbei schauen. Coole witzige Leute, Super Stimmung sowie allerfeinste Musik vom Vinyl. Dazu eine liebevolle Deko. Hier hat man sich einfach wohlgefühlt und immer nette Leute kennengelernt. Ein weiterer Grund der gerade für diese Stage spricht ist das es möglich war alle Art von Getränken mitzubringen.

 

Duschen und Toiletten

Die Gemeinschaftsduschen boten fast durchgehend warmes Wasser wenn auch der Preis von 1,50 € fürs Duschen mir etwas hoch erschien. Sauberkeit der Sanitären Anlagen war Mittelmass für den Preis.

 

Personal

Ordner und Security waren durchgehen gut organisiert und immer freundlich.  Gegen einen kleinen Pfand, wurde uns sogar ein Einkaufswagen geliehen um unsere Gepäck zu transportieren. Das war eine sehr feine Sache!

 

Getränke und Catering

Die Auswahl an Fressbuden auf dem Festivalgelände war beträchtlich. Hier war für jeden was dabei und das für Festivalverhältnisse gute Preise. Für 4 € ist man wirklich satt geworden. Den Liter Bier gab es für 8,50 €. Das war auch in Ordnung. Da zahlt man anderswo wesentlich mehr. Einen großen Bogen konnte man allerdings um die Longdrinks machen. War da überhaupt Schnaps dran?

 

Abschließend kann man sagen, dass es wieder mal überwältigend gut war. Das tolle Publikum und der durchgehend gute Sound an den Bühnen sowie die wunderschöne Location, machen das Melt! Festival zu etwas ganz besonderen und einzigartigen.

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