Rocken am Brocken: Interview mit Rockstah

Rocken am Brocken: Interview mit Rockstah

Nachdem das Interview mit Max von Vierkanttretlager so entspannt auf dem Zeltplatz abgelaufen ist, haben wir diesen auch als Austragungsort für unser Zusammentreffen mit Rockstah gewählt. Doch leider wurden wir von den Zeltnachbarn erkannt. Halb so wild, ein Star bleibt da natürlich gelassen! Nach einer kurzen Autogrammstunde waren wir an der Reihe. Was dabei so erzählt wurde, lest ihr hier.

 

Deutscher Rap ist zurück. Was hältst du von der neuen Bewegung im Hip-Hop?

Ich find’s gut, denn ich bin ja Teil dieser neuen, tollen Hip-Hop Welle. Aber ich find’s auch gefährlich, denn es ist amtlich – man darf wieder Hip-Hop hören! Ich hab zwar schon immer Hip-Hop gehört, also seitdem ich ca. 15 bin. Aber seit Marteria, Casper und Cro, also die drei Großen der letzten zwei Jahre, darf man quasi erst wieder. Die Sachen dürfen im Radio gespielt werden, Cro läuft auf RTL bei den 25 Verrücktesten Promi  Pannen im Hintergrund und so weiter. Es ist einfach wieder überall und das ist auch gut so, weil das wirklich gute Künstler sind! Aber natürlich gibt’s jetzt auch wieder die Gefahr, dass die ganzen Nachzügler kommen. So wie das 2001 schon war, bis dann die Hip-Hop Blase irgendwann platzt. Ich genieße sowas immer mit Vorsicht.

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Rocken am Brocken: Interview mit Max von Vierkanttretlager

Rocken am Brocken: Interview mit Max von Vierkanttretlager

Den Auftakt unsers Rocken am Brocken Interview Specials machen Vierkanttretlager aus dem hohen Norden. Sänger Max hat uns auf unseren gemütlichen Campingplatz begleitet und etwas aus dem Nähkästchen geplaudert. Dabei wurde allerhand gelacht und philosophiert. Sogar Pfandflaschen sammelnde Kinder konnten uns da nicht aus dem Konzept bringen.

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So war das Southside Festival 2012 – Sonntag

So war das Southside Festival 2012 – Sonntag

Sonntag

Nach nur wenigen Stunden Schlaf kroch ich komplett zerstört aus meinem Zelt. Alles tat weh und die Motivation war am Boden. Nicht einmal die Dusche konnte dieses Gefühl wirklich lindern. Auch die letzten Bierreserven brachten den ausgelaugten Körper nicht wieder in Schwung. Also saß ich in meinen Klappstuhl, aß Instant Suppen und trank was noch da war. Mittlerweile ging mir auch Call Me Maybe von Carly Rae Jepsen, welches seit 3 Tagen auf Dauerschleife lief, mächtig auf die Nerven. Nebenan wurde eine Runde Wettessen nach der anderen veranstaltet, bei denen von Salzstangen über Pistazien bis hin zu Eis einfach alles vernichtet wurde, was noch da war.

Aber um 14:30 Uhr erfolgte endlich die Erlösung in Form von The Dø. Vorher kannte ich nur wenige Lieder der Band, die mir aber allesamt gut gefielen. Also freute ich mich schon ein wenig auf das, was da kommen sollte. Das Konzert war auf der White Stage, die ja an diesem Wochenende schon für manch andere Überraschung gut war. Und es kam wieder faustdick! Der Sound war sowas von druckvoll und gut abgemischt, dass ich fast aus den Socken gekippt wäre. Die Gitarren donnerten mit einer Klarheit aus den Boxen, dass einem warm ums Herz wurde. Und natürlich tat auch die Stimme von Sängerin Olivia ihr übriges zur grandiosen Stimmung bei. Die Band war selbst sichtlich überrascht vom prall gefüllten Zelt und genoss das feiernde Publikum. Nun waren auch meine körperlichen Gebrechen wieder wie weggeblasen.

Bei Jennifer Rostock hab ich nur im Vorbeigehen mal rein geschaut. Aber auch nur, weil alle auf den Schultern von jemandem sitzenden Frauen dazu aufgefordert wurden, ihre Brüste zu entblößen. Da musste ich natürlich stehen bleiben. Ansonsten kann ich mit der Band nicht sonderlich viel anfangen. Die Stimmung schien aber durchaus gut gewesen zu sein. Ebenfalls auf der Durchreise war ich bei Disco Ensemble. War ganz gut, ist aber ebenfalls nicht so mein Fall. Langsam aber sicher war die Luft definitiv raus. Unser Fahrer sah das ähnlich und kündigte eine baldige Abreise an. Also packte ich meine sieben Sachen und machte mich startklar. Lediglich Casper stand noch auf dem Plan. Auch den hatte ich bereits vorher auf einem Konzert besucht. Damals war das zweite Album frisch draußen und das Publikum sehr, sehr jung. An diesem Tag war das natürlich anders. Die Texte waren schon bei vielen bekannt und auch die älteren Stücke wie Casper Bumaye und Unzerbrechlich rissen alle mit. Durch den hohen Abwechslungsreichtum schwankten die Gefühle von Song zu Song einmal in Richtung Melancholie und dann wieder zur totalen Party. Genau so hatte ich mir das gewünscht, nachdem ich schon die ein oder andere Festivalshow von Casper im Internet angeschaut hatte.

Und dann kam der wohl schwerste Teil des Wochenendes: Abschied nehmen. Noch einmal alle auf einem Haufen sehen, in der Hoffnung, dass man in den nächsten Monaten hoffentlich wieder die Chance dazu haben wird. Noch einmal einen Menschenhaufen bilden, sich lieb haben und von den Vorbeilaufenden für total bekloppt gehalten werden. Ich danke euch Leute, für dieses wunderschöne Wochenende. Und ich danke auch FKP Scorpio für die bereitgestellte Presseakkreditierung und dieses grandiose Festival. Wir kommen auf jeden Fall wieder!

 

Fazit

Mein erstes Mal Southside wird mir wohl noch ewig in Erinnerung bleiben. So viele unvergessliche Momente hatte ich noch nie an nur einem Festival Wochenende. Alle  gesehenen Bands konnten mich überzeugen. Auch die Organisation ließ keine Wünsche offen. Die Situation auf dem Campingplatz war stets geordnet und die Sanitären Anlagen wirklich mehr als in Ordnung. Auch die Auswahl an Essen und Trinken dürfte für jeden etwas bereit gehalten haben. Nach oben bleibt da nur wenig Luft! Weiter so und bis nächstes Jahr!

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Berlin Festival 2011

Berlin Festival 2011

Nun steht auch schon wieder der September vor der Tür. Die Festivalsaison 2011 neigt sich ihrem Ende entgegen. Aber ein großes Highlight erwartet uns noch.

In Berlin treffen sich alte Hasen und frische Newcomer aus dem weiten Feld der Popkultur, um auf der Berlin Music Week sowohl Musikfans als auch Fachpublikum zu begeistern. Der 9. und 10. September stehen dabei voll und ganz im Zeichen des Berlin Festivals.

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren hat sich das Konzept leicht geändert. Nachdem es letztes Jahr zu Problemen wegen einer unvorhersehbaren Völkerwanderung gab, mussten nun frische Ideen her. Der Flughafen Tempelhof mit seinen Hangars 4 und 5 dient natürlich weiterhin als Location. Um Mitternacht jedoch ist Schicht im Schacht. Aber wer geht denn in Berlin um kurz nach 12 schon nach Hause? Richtig – Niemand. Dass wissen natürlich auch die Jungs und Mädels vom Berlin Festival und schicken euch zum Feiern in den „Club Xberg“. Unter dieser Flagge gibt es dann weitere Konzerte und Performances unter anderem im Arena Club, Glashaus und vielen weiteren Venues. Somit sollte das Platzproblem ein für alle Mal der Vergangenheit angehören!

Natürlich werden auch musikalisch  keine Wünsche offen gelassen. Ganz tief wühlt man in der Hype-Trickkiste und zaubert Acts wie The Rapture, Casper, Yelle, Kraftklub und Rainbow Arabia aus dem Hut. Gleichzeitig gibt es alt eingesessene Partykanonen vom Kaliber Boys Noize, Public Enemy, Mr. Oizo und Suede. Als ganz besonderes Schmankerl finden sich die Beginner erstmals seit Jahren wieder gemeinsam auf einer Bühne zusammen. Natürlich sind noch viele weitere Künstler mit dabei. Das gesamte Lineup findet ihr weiter unten.

Ihr seht also schon, wo die Reise hin geht. Wer auf dem Melt! seinen Spaß hat, auf Popmusik, Gitarren und elektronische Spielereien steht, der sollte das Berlin Festival unbedingt auf seine To-do-Liste setzen! Wer die Möglichkeit hat, die ganze Woche in Berlin zu verweilen, der muss das auf jeden Fall tun. Die Berlin Music Week lockt mit vielen weiteren Specials. Es gibt z.B. eine Clubnacht, bei der Clubs euch mit Musik verschiedener Genres verwöhnen. Dabei sind u.a. Ritter Butzke, Tresor, Fritzclub, Lido und und und…

Falls ihr noch mehr wissen wollt oder euch die Verlockung dazu zwingt ein Ticket zu kaufen, dann sei euch die Website des Berlin Festivals ans Herz gelegt!

Alle Acts im Überblick:

Beginner , Suede , Primal Scream present Screamadelica , Beirut , LFO , Boys Noize , Aloe Blacc , Mogwai , The Bloody Beetroots Death Crew 77 , James Blake , Battles , Public Enemy , The Drums , The Rapture , dEUS , Hercules And Love Affair , Boy George & Marc Vedo DJ Set , Kruder & Dorfmeister , Apparat Band , Casper , Clap Your Hands Say Yeah , The Naked And Famous , Mr. Oizo , CSS , Santigold , Pantha du Prince , Diplo , A-Trak , Skrillex , DJ Hell , Wire , HEALTH , Buraka Som Sistema , Austra , Mount Kimbie , Bag Raiders , Alex Winston , Yuksek (live) , Brodinski , Yelle , The Black Angels , Firefox AK , Rainbow Arabia , WATERS , Retro Stefson , Tune-Yards , Dry the River , Kraftklub , Housse de Racket , Andy Butler DJ Set , Oh Land , Gesaffelstein (live) , Florrie , Jimmy Edgar , Modular Special , Boysnoize Records Special , Daniel Wang , Remmidemmi , Discodromo , Greco-Roman Special , Headman pres. Relish Special , Feadz , G.I. Disco , Berlin Battery , Last Days of 1984 und viele andere …

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