The Subs – “Decontrol” Album Stream

Heute gibts mal wieder den ultimativen elektro New-Rave-Sound auf die Ohren. Das belgische Trio The Subs (wir berichteten) schmeißt ihr zweites Album “Decontrol” als Stream unters Volk. Wo Bands wie Goose aufhören, setzen die Subs erst an. Alles endet in totaler Eskalation. Drückende Bässe, krachende Synthesizer, 100% Dancefloor optimiert.
Wer bei strahlendem Sonnenschein ein bisschen Lust auf Tanzen hat, der sollte unbedingt mal reinhören!

Den Stream gibt es hier!

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Goose @ MUZ Nürnberg

Gestern war es nun also wieder einmal soweit, es hat uns in den MUZ Club in Nürnberg verschlagen. Anlass dazu war der Besuch der Synthi Rock Formation Goose aus Belgien. Die AC/DC Cover Attitüde haben die vier Jungs natürlich schon längst abgelegt. Mit einer “Rockband” im klassischen Sinn hat das, was da auf der Bühne zelebriert wird sowieso nur wenig zu tun. Eine fette Bassdrum wummert aus dem Schlagzeug, dazu viel Snare und Clap, wie sich das für ordentliche Dancefloor Hits gehört. Hauptportion natürlich ein ordentlicher Schlag brachialer Synthesizer Sound. Fertig ist das optimale Gemisch, um die Crowd zum tanzen zu bringen. Genau dieser Punkt ist ja teilweise beim Nürnberger Publikum ein kleines Kunststück. Aber die Leute sind echt überdurchschnittlich schnell aufgetaut und haben sich mitreißen lassen. Atmosphärisch hat das ganze eher an eine ausgelassene Techno Feierei im düsteren underground Club erinnert (wie die Videos vielleicht zeigen). Sehr viel mehr gibts auch gar nicht zu sagen. Solides Konzert mit allen großen Hits der Bandgeschichte und hohem Eskalationsfaktor. Leider mit knapp 45min ziemlich schnell vorbei…

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Crystal Fighters – Star of Love

Heute habe ich das Vergnügen Euch eine neue Kategorie im Blog vorzustellen. Ab jetzt gibt’s regelmäßig Kritiken zu aktuellen Platten, die uns besonders am Herzen liegen.

Den Anfang machen die Crystal Fighters mit ihrem Debütalbum „Star of Love“ auf Pias/Different. Viele Leser werden sich zuerst einmal fragen, wer denn überhaupt Crystal Fighters sind. Letztes Jahr gab es zu diesem Thema noch wilde Spekulationen im Netz, nach denen nicht genau geklärt werden konnte, ob die Fighters nun Briten, Spanier, beides oder doch etwas komplett Anderes sind. Nun aber kommt langsam Licht ins Dunkel, die Fighters sind ein Englisch-Baskisches Gemeinschaftsprojekt. Immerhin, hatte also jeder ein bisschen Recht^^

Erste Bekanntheit erlangten die drei Jungs bereits 2009 mit ihrem, ebenfalls auf dem Album enthaltenen Song “Xtatic Truth”. Blogger aus aller Welt stürzten sich auf den Song und im Handumdrehen stand die Musik der Crystal Fighters einem riesigen Publikum offen. Hinzu kamen jede Menge Videos auf YouTube und zahlreiche kostenlose Remix. Der Hype nahm also seinen Lauf.

Genug der Vorgeschichte! Wie lässt sich die Musik dieses Kollektivs denn eigentlich beschreiben? Nun, eigentlich gar nicht so recht… Selten habe ich ein so abwechslungsreiches Album gehört. Dabei haben die Jungs einen Ansatz, wie ihn zu Zeit viele Bands verfolgen. Man stürzt sich mitten in die Popmusik und vermischt diese gekonnt mit Folkelementen. Konkret bedeutet das in diesem Fall den Einsatz des typisch baskischen Instruments Txalaparta, vergleichbar mit einem Xylofon. Hinzu kommen krachende Synthesizer und allerlei Schlagwerk. Außerdem hat man sich noch zwei Damen ins Studio geholt, die zum Beispiel in Songs wie “Follow” tatkräftig beim Gesang unterstützen. So schwanken die Tracks irgendwo zwischen experimentellem Sound, über die kitschige Popnummer “At Home“, zum harten Gitarrenriff in “I do this Everyday”, bis zum Hit mit Eskalationspotential “I love London”.

Dabei kommt natürlich auch die Optik nicht zu kurz und so kann man die Jungs live in abgedrehten Kostümen beobachten, wie sie allerlei technisches und altertümliches Gerät auf der Bühne zerlegen. Das Albumcover vermittelt da einen ganz guten Eindruck. Drei Vogelscheuchen-Hexen-Clowns-Gestalten in mystischer Mittelalter Atmosphäre samt obligatorischem Totenschädel. Das stiftet zunächst Verwirrung, macht aber beim Hören auf einmal alles Sinn.

Crystal Fighters - Star of Love

Crystal Fighters sind also ein Gesamtkunstwerk, voller Mystik, Folklore, Pop und Experimentierfreude. Wer einfach mal wieder etwas Neues auf die Ohren haben möchte, sollte sich dieses Album unbedingt anhören. Am besten Mehrmals. Wer aber eher in der konventionellen Popwelt seine Freude hat, der lässt besser die Finger von diesem Album. Meine Empfehlung: Unbedingt kaufen! Ansonsten verpasst ihr wohl einen der Hypes 2011….

8.5/10 Punkte

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